“Responsibility” ist einer der Mega-Trends aus unserer Grey Food-Trends Studie und es ist erstaunlich zu sehen wie viele Marken seit Start der Rezession verstärkt auf diesen Trend setzen. Insbesondere die Themen “regionales Engagement” und “nachhaltige Herstellung” erleben eine Renaissance. Getreu dem Motto “Tue was Gutes und rede darüber” machen viele Marken mit millionschweren Kampagnen ihre Kunden auf ihre CSR-Bemühungen aufmerksam.
Dieser Weg kann aber auch sehr gefährlich sein, denn mit solchen Kampagnen bietet man kritischen Konsumenten, die sich in social media Netzwerken austoben automatisch eine große Angriffsfläche, wie das der Fall bei McDonald in der Schweiz war. Dort startete eine große Plakataktion wo eine Kuh zu sehen ist, die auf ihrem Fell einen Fleck in Form der Landesgrenzen der Schweiz hat. Damit wollte McDonald’s den Menschen klar machen, dass die Burger von McDonald aus 100%igen schweizerischen Fleisch bestehen. Leider bemerkte ein besonders aufmerskamer Konsument, dass die Kuh eine Marke im Ohr mit den Buchstaben AT trug, die ihre österreischiche Herkunkt verriet. Solche Fehler werden dann natürlich in etlichen social media Netzwerken weiter kommentiert und damit kann die Glaubwürdigkeit einer Marke sehr schnell auf der Kippe stehen.
Dass es anders als mit großangelegten und klassichen Kampagnen geht, zeigt das Beispiel von Hellman’s. Hellman’s ist eine Mayonnaise-Marke (Nr. 1 in England) die zu Unilever gehört. Vor kurzer Zeit startete Hellman’s eine Initiative, um die gemeinützige Organisation “Evergreen” zu unterstützen. Evergreen engagiert sich für eine bessere Lebensqualität in kanadischen Städte. Aber anstatt ihre Unterstützung über klassische PR-Maßnahmen oder ähnilchen Medien bekannt zu machen, entwickelte Hellman’s eine integrierte Kampagne und rief Mensch über eine Internet-Seite auf, lokale Produkte zu konsumieren. Für jeden 100′000 Clicks auf die Seite würde Hellman’s 25′000$ an Evergreen überweisen. Die Initiative mit dem Namen “Eat real, eat local” war aus vielerlei Hinsicht ein großen Erfolg.
Nach 2 Monaten hatte die Seite schon mehr als 20 Millionen Seitenimpressionen und Hellman’s “share of social media” ging von 17 auf 48%. Viel wichtiger, indem Hellman’s das Thema “lokal Essen” zu einer größeren und nationalen Angelegenheit machte ohne sich als Marke im Vordergrund zu platzieren, konnte Hellman’s sie extrem an Relevanz und Glaubwürdigkeit gewinnen.
Jetzt werdet ihr sagen: mit dem Hellman’s Beispiel stimmt der Titel nicht, denn sie haben was Gutes getan und auch darüber geredet. Stimmt also ändere ich meine Meinung und sage: Tue was Gutes und rede anders darüber!
Konitschiwa, an das denken die meisten, oder zumindest ich, wenn ich Japan höre. Aber gerade in der Rezession haben sich die Japaner wieder einmal rasant weiterentwickelt. Dass sie sich im Bereich des Elektronikmarktes gut auskennen und neue Trends setzen, wissen wir seit eh und je.
Aber bisher verkauften sie all diese Produkte noch weitestgehend auf klassischen Wegen. In der Finanzkrise gingen die Verkäufe in den Läden zwar etwas zurück, doch dafür gab es bei dem Online-Handel eine Steigerung von 22 Prozent. Durch das mobile Internet ergeben sich immer mehr Möglichkeiten, die Produkte anzubieten und die Bestellabwicklungen zu beschleunigen.
Nach den Zahlen der Japan Direct Marketing Association und des Nomura Research Institute (NRI) schätzt der Nikkei Daily, dass Online-Einkäufe in diesem Jahr ein Volumen von 67,2 Milliarden US-Dollar (46,6 Milliarden Euro) erreichen. Im Gegensatz zum Vorjahr sind das die bereits erwähnten 22 Prozent. Addiert man die Katalogbestellungen dazu, steigen die Ausgaben auf 86 Milliarden Dollar.
Wenn man sich diese Zahl vor Augen führt, sind das insgesamt gesehen mehr, als in allen japanischen Geschäften “offline” ausgegeben wird.
Die Japaner, genauer gesagt die Geschäftsleute träumen schon in neuen Dimensionen. So schätzt man, dass man alleine durch den E-Commerce Bereich rund 2,2 Billionen US Dollar erwirtschaften kann. Eigentlich unvorstellbar, aber bei einer Bevölkerungszahl von 127.417.244 Einwohnern gar nicht mal so unrealistisch in den Augen der Japaner.
Der Online-Boom, der gerade in Japan herrscht, wird von den Leuten als “Sugomori” beschrieben. Das hat nichts mit Sumoringen zu tun wie man meinen könnte, sondern heißt übersetzt “Hühner im Nest” und beschreibt ein klein wenig die Lebenseinstellung der Menschen! Denn was auch festgestellt wurde ist, dass die Menschen mittlerweile wesentlich bequemer geworden sind und sich nicht mehr so viel vor die Türen begeben. Das hat nicht nur mit Faulheit zu tun, sondern die Menschen sagen sich, dass sie so mehr Geld sparen würden, da sie nicht jedes mal der Versuchung widerstehen müssten, etwas zu kaufen.
Diese Argumentation der Japanischen Wirtschaftsexperten verstehe ich persönlich zwar nicht so ganz, da man meiner Meinung nach auch im Internet den Menschen immer wieder neue Angebote unterbreiten kann. Aber nun gut, lässt sich drüber streiten.
Ein weiterer Faktor für den boomenden Online-Handel sind die Lieferdienste. Sie bieten häufig an, die Waren innerhalb von zwei Stunden nach Kundenwunsch zu liefern. In den meisten Fällen kann das sogar eingehalten werden. Bei dem Weihnachtsgeschäft wird das wohl eher schwieriger. Nur wie das mit dem Umtauschrecht aussieht, hat man sich noch nicht ganz so gut überlegt. Angeblich soll es einige geben, die sich ganze Lieferwagen nach Hause kommen lassen und dann erst einmal eine kleine Anprobe durchführen.
Aber auch bei den Zahlungsbedingungen kommen japanische Firmen den Kunden entgegen. Diejenigen, die nicht so gerne ihre Kreditkartennummer im Web hinterlassen wollen, haben auch die Möglichkeit, per Nachname zu zahlen! Nicht selbstverständlich, aber dafür ein wichtiger Faktor, für das boomende Online Geschäft.
Wenn du denkst es gehts nichts mehr, kommt von irgendwo ´ne Flanke her. Das haben sich die Jungs von “Augustin” und “NeuerHaus” im schönen Österreich auch gedacht und mal ordentlich gegen die Krise gekickt!
Denn nicht nur wirtschaftlich hat die Krise Auswirkungen, sondern auch in den Obdachlosenstellen gibt es seit geraumer Zeit kaum noch Platz. Viele Menschen hat die Krise an beiden Beinen gepackt und aus dem Leben gerissen!
Dieser Kick, der von den beiden durchgeführt wurde, fand gestern am 8.9.2009 am Museumsquartier – Staatsratshof statt.
Dabei spielte man nicht auch einem schönen Rasenplatz, wie es so viele von uns wahrscheinlich gewöhnt sind, sondern man machte einen Straßenkick. Sprich, Alus eingepackt, Sambas ausgepackt, Parkbänke umgedreht und schon konnte es los gehen. 2 x 10 Minuten wurde gespielt und das schöne daran war, dass jeder seinen Spaß hatte.
Denn bei ”Augustin” und “NeunerHaus” handelt es sich um normale Fußballvereine, sondern es sind Einrichtungen, die den Menschen helfen, die es nötig haben.
Wieviel Geld nun dabei rumgekommen ist, kann ich nicht sagen, aber ich hoffe, dass es eine Menge gewesen ist.
Und auch für uns fände ich es eine gute Idee mal hier ins Leben zu rufen!
Wir sind ja schon in Düsseldorf, wie wäre es dann mit einem kleinen Kick vor dem Landtag
Wähler gegen Kandidaten oder so, würde bestimmt lustig werden.
Einen ungewöhnlichen Weg aus der aktuellen Wirtschaftskrise schlägt der pazifische Inselstaat Samoa ein. Um mehr Touristen aus Australien und Neuseeland auf die Inseln zu locken, hat der samoanische Premierminister Tuilaepa Sailele praktisch im Alleingang durchgesetzt, dass Autos nun nicht mehr auf der rechten, sondern auf der linken Seite verkehren.
Erhofft wird, dass sich nicht nur australische und neuseeländische Touristen auf Samoa wohler fühlen, auch das zukünftig Autos günstiger aus diesen nächstgelegenen Industriestaaten importiert werden können.
Dazu könnte ein 200 Millionen Euro schweres Investitionspaket Samoas Wirtschaft ankurbeln. In einer Volkswirtschaft mit einem BIP von etwa 280 Mio. Euro ist das eine enorme Summe. Das Geld wird dafür benötigt, um neue Straßenschilder aufzustellen, Fahrbahnbeschriftungen zu ändern und den öffentlichen Personenverkehr umzurüsten.
Die Samoaner sind nicht glücklich mit der Umstellung. Sie befürchten Chaos, Verletzte und Tote und mobilisierten 65% der Bevölkerung gegen das Vorhaben.
Geholfen hat es freilich nicht. So wurden die aktuellen Feiertage am Montag und Dienstag für die Eingewöhnung auf die Umstellung genutzt. Um die Sache sicher über die Bühne zu bringen wurde außerdem ein Alkoholverkaufsverbot für 3 Tage ausgesprochen.
Bleibt nur abzuwarten was am heutigen Mittwoch passiert, wenn die Samoaner wieder zur Arbeit fahren müssen. Wir hoffen auf gute Nachrichten aus dem Paradies.
Wie sieht es eigentlich aus mit dem Thema? Anfang August hatte ich das erste mal etwas über dieses Thema gelesen.
Es ging darum, dass der Wirtschaftsverband forderte, dass jeder Arbeitnehmer einen Tag weniger Urlaub nehmen sollte. Wer noch mehr dazu lesen möchte, kann ja einfach noch einmal hier kurz den Text lesen.
Mich würde aber ehrlich gesagt interessieren, ob sich in dieser Hinsicht wirklich was getan hat!
Bei mir ergab sich damals auch die Frage, ob ein Tag Urlaub wirklich einen so großen Unterschied machen würde. Als Gründe seitens des Wirtschaftsverbandes gab man an, dass derzeit rund 45.000 mittelständische Unternehmen mit rund 450.000 Beschäftigten ums Überleben kämpfen. Durch den einen Tag weniger Urlaub sollte man einen großteil der Arbeit doch noch bewältigen können.
Außerdem wäre es in Deutschland ja auch so, dass Deutsche nicht länger arbeiten würden als andere Europäer und außerdem hätten wir ja von vornherein viel mehr Urlaubstage. 40,5 Urlaubs- und Feiertage in Deutschland gegenüber 34,2 Tagen im EU-Durchschnitt.
Das mag vielleicht sein, aber ich denke auch, dass wir in Deutschland gegenüber dem EU-Durchschnitt auch so ziemlich die meisten Überstunden auf unseren Konten haben!
Insofern, wenn ihr selber Erfahrungen zu diesem Thema gemacht habt, dann schreibt sie uns einfach in den Kommentaren!
Als ich gestern diesen Artikel hier gelesen habe, habe ich eigentlich weder meinen Gedanken, noch meinen Augen getraut! Rumänien: Muss aufgrund der Rezession tausende Polizisten entlassen
Und das traurige daran ist, dass das was in Rumänien passiert ist, gar nicht mal so weit von uns entfernt ist. Ich kann mich noch daran erinnern, als viele Leute sagten, “Ach mich wird die Krise schon nicht treffen, bei mir ist alles sicher!”
Ich bin der Meinung, dass es doch mehr Menschen getroffen hat, als wir vorher gedacht haben! Und das größte Problem, dass nicht nur ich sehe, sondern auch in dem Artikel deutlich wird, ist die steigende Missgunst, die Menschen gegenüber anderen aufbringen immer mehr steigt.
So sagt beispielsweise der GdP Bundesvorsitzender Konrad Freiberg für Deutschland voraus,
„es wird ein Kollaps der inneren Sicherheit befürchtet, wenn nach der Bundestagswahl die Karten auf den Tisch gelegt werden“.
Ich weiß nicht wie es Euch dabei geht, aber ich muss schon zugeben, dass ich persönlich mir ein wenig Sorgen mache.
Stelle mans ich mal vor, dass in irgendeiner Not ist oder Probleme hat, die Polizei rufen will und man nur noch in eine Warteschleife gelangt.
“Entschuldigen sie, unsere Plätze an den Telefonen sind momentan nicht besetzt! Wir werden uns aber schnellstmöglich um ihr anliegen kümmern!”
In Rumänien, genauer gesagt in Bukarest gibt es verständlicherweise momentan jede Menge Streiks seitens der Polizei!
Die Gewerkschaftler konfrontieren Premierminister Emil Bloc und fordern, dass er die Einsparungen zurücknehmen soll. Jedoch lässt dieser sich kaum davon beeindrucken. Irgendwo habe ich das Gefühl, dass wie bei so vielen Dingen erst immer etwas passieren muss, bevor sich etwas ändert.
Meiner Meinung nach kann es einfach nicht sein, dass man an so einer Stelle einspart.
Vor allem konnte man zu Beginn des Jahres noch lesen, dass Rumänien angeblich ein wahrer Hotspot wäre, in den viele Unternehmen investieren würden! (Hier die Artikel dazu)
Ich glaube, wenn wir in Deutschland dahin kämen, was nun in Rumänien passiert ist, dann wäre hier so einiges los und wir müssten uns auf was gefasst machen!
Ich weiß nicht wie Eure Meinung dazu ist, aber vielleicht hinterlasst ihr sie mir ja einfach!
Hier auch noch ein Video zu den aktuellen Geschehnissen!
Ansonsten auch gerne über Twitter!
Ihr findet uns unter Exit_Recession
Ob die Rezession nun wirklich vorbei ist, sei mal dahin gestellt, aber auf jeden Fall gibt es Unternehmen, die immer noch einen Nutzen aus der Rezession schlagen konnten.
Und ich denke, dass Aldi dabei ein hervorragendes Beispiel ist, an dem man mal so einige Punkte festmachen kann. Zwar fanden die Wandlungen bei Aldi nicht hier in Deutschland statt, aber wir können ja trotzdem mal über den großen Teich blicken und schauen, wie man es dort gemacht hat!
Mittlerweile hat die deutsche Unternehmensgruppe mehr als 1000 Filialen in 29 US-Staaten. Wenn wir mal bedenken, dass es in den USA 50 Bundesstaaten gibt, ist das schöne eine ganz schöne Zahl!
Und wie man vor einiger Zeit auch lesen konnste, lieben die “Amis” anscheinend Aldi so sehr, dass Aldi in den USA immer weiter expandiert!
Zwar gibt es einige Dinge, die für die Einkäufer sehr ungewohnt sind, wie zum Beispiel Wagenpfand, kostenpflichtige Plastiktüten und Waren auf Paletten, aber auf jeden Fall kommt es an!
Eigentlich sind die amerikanischen Einkäufer ziemlich verwöhnt! Taschen werden zu ihren Auto gebracht oder sie haben einfach zehntausende Produkte zur Auswahl!
Bei Aldi geht man gegen diesen Trend, und bringt so ein bißchen Deutschland in die Staaten. Nach eigenen Angaben ist man der Meinung, dass man sich hier nicht auf die Bedürfnisse des Kunden einstellen muss, sondern dass sie sich von ganz alleine an diese neue Art des einkaufens gewöhnen.
Und der Erfolg gibt ihnen auf jeden Fall recht! Die Umsätze steigen in den USA immer weiter an, wo hingegen hier in Deutschland die Umsätze etwas zurückgehen!
Und die Umstätze in den USA steigen sogar soweit, dass man ab sofort sogar den Riesen Wal-Mart im Visier hat.
Die Wachstumsraten die man sich bei Aldi vorgenommen hat sind enorm. 10% jährlich, das ist eine wahre Hausnummer, die man sich vorgenommen hat. Im kommenden Jahr sollen erstmals 25 Filialen in Texas öffnen, wo Aldi derzeit ein Vertriebszentrum für 50 Millionen Dollar errichtet.
Ich finde, dass es wirklich eine spannende Sache ist, die man auf jeden Fall weiter im Auge behalten sollte. Sie zeigt, dass mana uch in zeiten der Krise mit der richtigen Idee und einer Portion Mut so einiges bewegen kann!
Und was gibt es schöneres, wenn man am Ende des Tages zufriedene Kunden hat!
Aber eine Sache bleibt, schön finden die Amerikaner die Läden nicht, aber günstig sind sie auf jeden Fall!
Während sich einige Fluggesellschaften Gedanken darüber machen, wie sie mehr Umsatz generieren in dem sie übergewichtige Passagiere mehr Zahlen lassen oder Toilettennutzung kostenpflichtig machen, geht Virgin America einen anderen Weg und bietet seinen Passagieren ein Plus an Service. Bei Virgin America können Passagiere mit dem neuen “In-Fligh Entertainment” System nicht nur Filme sehen, ihren Twitter-Account prüfen oder von ihrem Sitz etwas zu essen und trinken bestellen während sie den Film sehen. Sie können zum Beispiel auch mit anderen Passagiere chatten. Wie wäre es mit einer netten Unterhaltung mit dem Kollegen, der 5 Reihen weiter sitzt oder wenn man genug vom Kollegen hat, wie wäre es mit einem bisschen Small Talk mit dem netten Herrn vom Sitz 24D? Die Chat-Funktion macht es möglich:
“Red” das neue In-Flight Entertainment System ist nur eine von vielen Maßnahmen mit denen Virgin America, Fliegen zu einem einzigartigen Erlebnis macht und damit seine Kunden langfristig an die Marke binden möchte. Aber ein solches Erlebnis schafft man nicht nur in dem man viel Geld in besseren Sitzcomfort und Entertainment-Systeme investiert, sondern auch indem man auch das “Anders-Fliegen” bei kleineren Details erlebbar macht.
Wie zum Beispiel bei den Sicherheits-Richtlinien. Selbst da hat Virgin America einen Weg gefunden, das Interesse seiner Passagiere für Themen wie “wie soll ich meinen Sicherheitsgurt schliessen und aufmachen” mit einer überraschenden Umsetzung zu wecken:
Virgin America weiß ganz genau, dass Firmen in Rezessionszeiten genau auf Flug -und Reisekosten achten und in dem sie Passagiere nicht nur wettbewerbsfähige Preise bieten, sondern darüber hinaus den Flug zum Erlebnis macht, schaffen sie einen echten Wettbewerbsvorteil. Der Erfolg dieser Strategie zeigt den Net Promoter Score von Virgin Airlines. Der Net Promoter Score ist ein Index zur Messung der Wahrscheinlichkeit, mit der Kunden ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Dienstleistung weiterempfehlen.
Noch gibt es keinen Net Promoter Score für Virgin America aber Virgin Airline hat es laut einer englischen Befragung geschafft den dritthöchsten NPS-Wert von 27 zu kriegen (Quelle: The Listening Company 2007). Zum Vergleich lag der Ryanair-Wert damals bei -5! Und die Begeisterung von Passagieren macht sich auch in Blogg-Foren laut: “Why everyone should fly Virgin America”.
Hier ein paar interessante Links zu Artikeln, die wir in den letzten Tagen gefunden haben!
Das-Boersenmaerchen-ist-vorbei
Das Handelsblatt scjreibt eigentich nicht über Märchen, aber hier haben ´sie es getan und das Börsenmärchen ausgehebelt.
1-Europaeischer-Online-Handelskongress
Nachdem es den Handelskongress immer nur “Offline” gab, fand nun der erste europäische Handelskongress statt. Wer mmerh wissen möchte schaut einfach mal bei der Marketingböre vorbei.
Sal-Oppenheim-Auslagerungen-auf-pump
Die Privatbank Sal. Oppenheim braucht einen externen Investor dringender als bisher bekannt. Was man tun will und sollte erfahrt ihr bei Biz Yahoo
Abwrackpraemie-wird-vorerst-nicht-verlaengert-oder-ersetzt
Nichts da mit warten und in Ruhe ein Auto kaufen! Wer die 2500€ noch schnell mitnehmen will muss flink sein und sollte sich schnell ein neues Auto kaufen. Denn wie wir aus der Welt erfahren wird die Prämie nicht verlängert.
Eigentlich klingt alles ganz normal und vertraut, was die Süddeutsche berichtet. Die Rezession hat uns Griff und erweist sich als Kassen-Gift für viele Händler. Mit dem Mut der Verzweifelung geboren sprießen dann Ideen, die auch die letzte Marken-Kontrolle noch freiwillig an den Kunden abgeben: Warum soll er nicht auch gleich den Preis selbst bestimmen, den er bereit ist zu zahlen.
Und genau hier tritt dann ein magischer Moment auf. Anstatt in bester „Geiz ist geil“-Manier die Läger zum ‚0-€ Fielmann-Tarif’ zu räumen, öffnen die Kunden tatsächlich ihr Portemonnaie. Aber nicht nur das. Einzelne Händler berichten davon, dass Kunden sogar mehr als den üblichen Preis bezahlen. Restaurants verkünden Umsatzsteigerung um bis zu 30%. Die Rezession und ihre Auswüchse zeigen sich also hier tatsächlich als ein kleines, überraschendes Geschenk.
Siegt hier das Gute und die Menschen honorieren das Vertrauen der Unternehmen? Die Verlockung, Dinge umsonst bekommen zu können, wird anscheinend dadurch eingebremst, dass man sein Gewissen nicht durch ein unterschwellig nagendes Schmarotzer-Gefühl belasten möchte. Und wo würde schließlich der Reiz des Schnäppchens bleiben, wenn es keine Kunst mehr ist, einen guten Preis mühsam herauszuhandeln.
Langfristig interessanter ist die Frage, ob hier ein Nivellierungs-Effekt nach unten eintreten könnte. Wer in seinem Bekanntenkreis hört, dass dort weniger bezahlt worden ist, wird sich beim nächsten Mal sicherlich schwerer tun, bei seinen alten Preisvorstellungen zu bleiben.
Warten wir mal ab, ob nicht einige findige Händler noch die nächste Eskalations-Stufe betreten. Wenn General Motors schon mit dem Gedanken spielt, seine Neu-Wagen zukünftig zwar ohne Bieterstreit, aber mit deutlich reduziertem Preis bei ebay zu versteigern , fehlt eigentlich nur noch der letzte Schritt und man gibt den Käufern zukünftig noch Geld für die Produktverwendung.